Klick here to get FlashPlayer 8

Enttäuschung im Qualifying

03.07.2010

Mike RockenfellerMike RockenfellerNach dem Sieg in Le Mans bin ich mit großen Erwartungen an den Norisring gereist. Leider war das Qualifying dann eine herbe Enttäuschung.

Nicht, dass Le Mans und der Norisring oder das 24-Stunden-Rennen und die DTM etwas miteinander zu tun hätten: Aber ich kam mit Rückenwind zum vierten Lauf der DTM. Und es gibt einen deutlichen theoretischen Vorteil: Unser Audi A4 DTM Jahrgang 2008 darf 25 Kilogramm weniger wiegen als der A4 DTM Jahrgang 2009. Das ist auf einem Kurs wie dem Norisring, bei dem hart gebremst und dann wieder aus niedrigem Tempo beschleunigt werden muss, ein entscheidender Vorteil.

Das niedrigere Gewicht schont natürlich die am Norisring so hart belasteten Bremsen. Doch ausgerechnet diesen Faktor konnten wir bislang nicht umsetzen. Schon nach den Freien Trainings war mir klar, dass es sehr schwer für uns wird. Ich habe einfach Schwierigkeiten, das Auto perfekt abzubremsen. Deshalb kam ich nicht weiter als bis auf Platz 16.

Dieses Phänomen haben wir auch bis zum Qualifying nicht in den Griff bekommen. Nun müssen wir im Audi Sport Team Phoenix analysieren, woran es liegt. Und wir müssen uns für den Sonntag verbessern. Ich bin allerdings nicht so zuversichtlich, dass uns eine grundsätzliche Wende gelingt. Es sei denn, das Wetter spielt verrückt oder es passiert etwas Ungewöhnliches im Rennen.