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Schöne Kämpfe, aber kein Lohn

08.08.2010

Mike RockenfellerMike RockenfellerBei meinem Heimspiel auf dem Nürburgring habe ich viele Zweikämpfe erlebt, aber der Rennverlauf war insgesamt unbefriedigend. Als Neunter habe ich einen Punkterang genau verpasst.

Mein Rennen war am Anfang recht gut. Ich hatte mit dem Audi A4 DTM des Audi Sport Team Phoenix einen sehr guten Start. David Coulthard, der vor mir gestartet war, kam hingegen nicht weg. Er hat sein Auto offenbar sogar abgewürgt.

Ich musste ihm ausweichen, verlor dabei etwas Schwung und war trotzdem nach zwei, drei Kurven unter den ersten zehn des Feldes. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ich neben Oliver Jarvis. Er hat mir leider ausgangs der Arena nicht ganz so viel Luft gelassen. Deshalb kam ich auf das künstliche Gras, was vom Regen am Vormittag noch sehr nass war. Auf diesem Untergrund habe ich drei, vier Positionen verloren. Wertvolle Plätze waren also in der ersten Kurvenkombination verschenkt und ich musste mich wieder vorkämpfen. Es gab schöne Zweikämpfe, aber keinen Lohn dafür.

Nach 49 Runden war klar: Platz neun war das Maximum. Maro Engel, der Achter wurde, war heute einfach schneller. Unsere Leistung war nicht gut genug. Offenbar galt das auch für andere Kollegen bei Audi. Mein Tempo war also im Vergleich zu meinen Markenkollegen nicht so schlecht, absolut gesehen aber nicht toll. Es ist sehr enttäuschend, beim Heimspiel für Team und Fahrer keinen einzigen Punkt mitzunehmen. Bei allem darf man in der Analyse nicht vergessen: Ausschlaggebend für das mäßige Rennen war heute die schlechte Startposition.